4 Kolonien - Neue Spieler - Monopolstellungen...

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Ron27
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Re: 4 Kolonien - Neue Spieler - Monopolstellungen...

Beitrag von Ron27 »

"Zwangsgilde" ist nicht der richtige Ausdruck. Im Endeffekt kommt es darauf an, wie man das verkauft.

Es könnte ja z.B. so sein:
"Herzlich Willkommen auf dem Mars. Du wurdest von der obersten terrestrischen Weltraumbehörde auserwählt, den Mars für die Besiedlung vorzubereiten. Um dich auf das harte Leben auf dem Mars vorzubereiten, haben wir ein Trainingslager für dich vorbereitet."

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Kheona Khitai
Space Traveler
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Re: 4 Kolonien - Neue Spieler - Monopolstellungen...

Beitrag von Kheona Khitai »

Es gibt Spieler, die möchten an die Hand genommen werden - für die ist so eine Gilde toll. Es gibt aber auch Spieler (wie mich), die sich lieber selbst einarbeiten und erst mal solo spielen. Für die ist unerheblich, wie das Kind benannt wird oder wie man es verkauft - sie mögen das nicht. Aus diesem Grund sollte es eine Wahlmöglichkeit geben. Ich hab sowas schon erlebt in anderen Spielen und ich hasse es (und ich vermute, dass ich damit nicht allein bin).

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Muekon
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Re: 4 Kolonien - Neue Spieler - Monopolstellungen...

Beitrag von Muekon »

Hallo,
ich denke es ist überhaupt kein Problem das so zu lösen, das man am Anfang beim registrieren und der Kolonieauswahl eine Wahlmöglichkeit hat, zu wählen ob man in eine Übungsgilde möchte oder nicht.

meernixe
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Re: 4 Kolonien - Neue Spieler - Monopolstellungen...

Beitrag von meernixe »

Hallo!

Ich spiele ja schon seit einigen Runden, aber mehr so nebenbei. Natürlich spiele ich mittlerweile deutlich besser als zu Anfang, aber sicher nicht optimal. Andere Spieler haben mittlerweile aber jede Nuance raus und organisieren sich entsprechend in den besten Gilden in jeder Kolonie. Nehmen wir mal Olympus Mons aktuelle Runde Armstrong.

Es gibt aktuell 202 mehr oder weniger aktive Spieler in der Kolonie. Wenn man Ressourcen fährt, bekommt man aktuell als erster 1080 Punkte (mit lokalen Bonus), ab Platz 16 und schlechter erhält man nur noch 18 Punkte. Das heißt, eine relativ kleine "Elite" sahnt den Großteil der Punkte ab. Das ist natürlich toll für die gut organisierten Gilden mit den Spielern, die sich auskennen und für die, die mit entsprechendem realen Geld nachhelfen, aber für einen aktuellen und vielleicht schlecht vernetzen Neuanfänger erscheint mir das mehr als demotivierend.

Keine Ahnung, aber mir erscheint das Balancing da zu "kopflastig" ist. Vielleicht sollte es eher an den tatsächlich gefahrenen Tonnagen skaliert werden: Der Beste fährt 1000 t und bekommt 900 Punkte (+ lokalen Bonus). Spieler x fährt 100 t und bekommt dann 90 Punkte (+lokalen Bonus). Ein solches System ist irgendwie intuitiver als die reine Platzierung und auch nicht so exponentiell.

Außerdem stimme ich voll zu, dass es auch die Vorprodukte mehr gewertet werden sollen (nicht nur monitär). Warum sollte es in der Kette der Vorprodukte nicht wenigstens ein wenig mit Punkten versehen werden (keine Ahnung, für das vorliegende Beispiel jeweils bis zu 180 Punkte max). Logisch ist auch, dass dann nicht mehr die Hauptstoffe gefertigt werden können, wenn die Rohstoffe ausgehen. Wenn meine Gilde Rohstoffe anliefert, sollte das eigentlich ebenfalls einen deutlicheren Zeitvorteil geben und nicht nur die Investitionen.

Apropos Investitionen... Diese sollten das Leveln einer AP deutlich/linear beschleunigen. Da werden ja teilweise Unsummen reingeschossen. Wenn man 1 Mio als Investitionen reinsteckt, dann hat so ein AP doch ganz andere Möglichkeiten als bei 20000. Dann haben auch alle (auch die Anfänger) was davon, wenn es "wettrüsten" um eine AP gibt.

Doewolf
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Re: 4 Kolonien - Neue Spieler - Monopolstellungen...

Beitrag von Doewolf »

Jetzt haben wir Juli - das letzte Posting ist hier vom Februar.

Monopolstellung

Also, ich bin in Phase 3 in Amstrong beigetreten und in die zweite Gilde vor Ort aufgenommen worden. Ich kenne nichts anderes als "Privatbesitz von" der ersten Gilde vor Ort. Es ist sogar so das wir als zweite Gilde nur eine Lückenbüsserstrategie fahren.

Euer ganzes Konzept ist auf Monopol ausgelegt!

Jeder Aussenposten ist bereits von "Dobermann" ausgebau und erschlossen worden bevor wir die überhaupt erreichen. Deren Konzept geht dann auch weiter so gut auf, das der "führend Gildenbonus" in JEDEM wichtigen Aussenposten locker gehalten wird. Was dazu führt das die Gewinne weiterhin in diese Richtung fließen. ALLE Transportgüter werden zu über 95% von der ersten Gilde gefahren - kein Witz und keine Übertreibung.

Aber egal...
macht euch mal nicht Gedanken wie ihr eurer Spiel ent-Monoploisiert sondern wie ihr eure Monopolspiel interessanter gestaltest für die restlich 13.000 Spiele die auf Armstrong gemeldet sind. Im Schnitt sind auf Amstrong 30 Spieler online in Phase 7 - 15 Dobermann und 15 mann aus anderen Gilden.

Ich muß nur lachen wenn ich den Namen des Anführers der Dobermänner lese - Gironimo. So sieht es also aus wenn der Minderheitenkämpfer selbst zur Übermacht wird.

Und dann noch einen Gruß and Dobermann! "Widerstand ist zwecklos" - wie war das noch mit Assimilitation?

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ElCapitan1701
Mars Worker
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Re: 4 Kolonien - Neue Spieler - Monopolstellungen...

Beitrag von ElCapitan1701 »

Widerstand ist natürlich nicht zwecklos, sonst hätten die Menschen (wir Ferengi waren ja auch nicht unbeteiligt^^) die Borg ja nicht besiegt ;-)

Zu deinem Post: ich kann dich verstehen. Du hast recht, das ist super frustrierend für die, die nicht in der Top-Gilde sind. Leider gab es bis jetzt keinen ultimativen Vorschlag zur Entmonopolisierung. Und ich bin nach wie vor nicht überzeugt, ob das ein wünschenswertes Ziel ist. Ich habe mal eine Zeitlang das andere Spiel mit ähnlichem Spielkonzept gespielt - und dort werden meist in den Städten umfangreiche Absprachen zwischen mehreren Gilden getroffen, so dass jeder was vom Kuchen abkriegt. Meine Erfahrung ist jedoch, dass dies
a) immensen Aufwand für den Gildenchef bedeutet
b) lange Erklärungen und Anweisungen an die Gildenmitglieder notwendig sind, wann jetzt wer was zu fahren hat und wer wann wo wieviel investieren darf.
c) zu jeder Phase muss über die neuen Außenposten neu verhandelt werden.
d) niemand ist wirklich zufrieden. Jeder will einen Vorteil raushandeln.
e) in jeder Gilde gibts ein Paar die es nicht raffen, oder die sich nicht an die Regeln halten. Dann gibts stress zwischen den Gilden(chefs) oder die Spieler innehralb der Gilde müssen bestraft werden.
f) der eigentliche Handlungsspielraum des Spielers ist minimal - er muss nach Plan fahren.

Zudem scheint es mir neben den Gilde vs Gilde - Spieler noch zwei weitere vielleicht stärkere Fraktionen bei MT zu geben: das sind zum einen die Spieler, die sich zusammen mit anderen (ihrer Gilde) um eine Kolonie kümmern wollen, und sie groß wachsen lassen. Sie wollen möglichst wenig Störung von anderen Gilden. Zum anderen sind es die Spieler, die gerne erfolgreich, ums Ranking spielen. Für sie sind die Kolonien und die Gilden nur Mittel zum Zweck um viele Terrapunkte zu erzielen.
Sieht man sich diese drei Fraktionen an, scheint mir der Kompromiss, der bei MT Realität geworden ist nicht schlecht:
In jeder Kolo gibt es eine Hauptgilde, die sich um die Kolo kümmert. Sie hegt und pflegt die Kolo, baut APs auf, verteidigt Außenposten. Gilde vs. Gilde findet im wesentlichen über die Kolo statt: seine eigene Kolo möglichst hoch wachsen zu lassen, zeigt die Stärke einer Gilde. Die Spieler die aufs Ranking spielen brauchen eine starke Gilde, alleine kommen sie nicht in die Top-Ten.

Insofern sind, denke ich, die meisten Spieler zufrieden. Das gilt natürlich nur, für die Spieler, die es in die Hauptgilden schaffen.
Ich könnte mir daher eher vorstellen, dass man diese Spielweise institutionalisiert, also bspw. die Gildengröße erhöht, oder gänzlich abschafft.
Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagten "Wo kämen wir denn hin?" und keiner mehr ginge um zu schauen wohin man käme, wenn man denn ginge?

Doewolf
Fugitive
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Re: 4 Kolonien - Neue Spieler - Monopolstellungen...

Beitrag von Doewolf »

Hm ... Absprachen finden nur statt wenn dieses notwendig ist. Und das ist es nicht.

Seit Begin (zumindest seit meinem Eintritt auf Armstrong) sind die Plätze 1-16 für den Transport jedes einzelnen Gutes reserviert für "Dobermann". Der Gildenbonus macht es möglich und euer Warnsystem das der "führende Gildenbonus" geknackt wurde - da lässt die Reaktion nicht lange (vielleicht 5 min) auf sich warten. Die haben nicht nur uns "grüne Männchen" im Griff sondern auch die anderen 13,000 Spieler.

Wieso? weil neben mir und 3 weiteren aktiven Spieler meiner Gilde (die zweite vor Ort) sich auch bei uns kein weiterer aktiver Neuling hält, sobald die mitbekommen was ab geht. Wenn man von Konkurenz spricht sollte diese auch Chancen haben und die habt ihr in diesem Spiel nicht vorgesehen.

Mir gefällt das Siedeln und es mal ausprobieren - anderen Ehrgeiz - wie zB. mal eine einfache Ausschreibung zu gewinnen kann man hier vergessen.

Was ihr hier mit Dobermann auf Armstrong hattet wird sich wohl noch fortsetzten - die besten Spieler einer Saison werden sich in der nächsten finden und diese dann von Beginn an aufmischen. Solltest es in den ersten Phasen noch Konkurenz geben, ist das Spiel "eigentlich" vorbei wenn sich eine Gilde herauskristallisiert hat.

Denkt mal wirklich über ein Monopolspiel nach und was es für Vorteile hat dem Monopol zu dienen. Das könnten tatsächlich Siedlungsaspekte sein oder andere gemeinsame Ziele. Wie gesagt - selbst "Gironimo" hat hier schon die Seiten gewechselt :)

Marxn
Terrestrial
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Registriert: 22 Aug 2017, 21:51

Re: 4 Kolonien - Neue Spieler - Monopolstellungen...

Beitrag von Marxn »

Interessante Diskussion. Ich spiel grad meine erste Runde (Pathfinder/Newton) und mag das Konzept eigentlich gerne. Zunächst hatten wir einen netten Zweikampf mit einer anderen Gilde, die wir dann "schluckten" und seitdem sind wir die Dobermänner von Newton, dominieren alles und es gibt kaum ne Chance für andere in "unserem Revier". Der Reiz besteht nun darin die Alphagilden aus anderen Kolos im Ranking zu verdrängen. Absprachen gibt es bei uns so gut wie gar nicht.
Die ersten 1-2 Phasen hatte ich fast ausschließlich Cash-Routen am Laufen, die Versorgung der Kolonie erschien mir nicht so wichtig, eher die Marsdollar-Beschaffung. So kam es für mich auch im Tutorial rüber. Irgendwann fragte ich mich, warum alle im TP-Ranking an mir vorbeiziehen, holte Rat und änderte die Strategie. Mittlerweile steigen die TPs beständig und ich gehöre stets zu den besten Lieferanten der Kolo. Ausschreibungen und Private Lieferungen sind auch immer wieder drin. Dazu stets relativ aktuelle, ausgeforschte Transen, Boni, Erfolge, ansehnliche Marsdollar-Überschüsse und das alles bisher ohne Echtgeld. Eine ernsthafte Chance auf Top-Platzierungen ist nicht drin, aber wer rechnet denn für lau ernsthaft damit?
Lange Rede, kurzer Sinn:
Ich kann mich eigentlich nicht beschweren. Mag sein, dass das Spiel monopolisiert ist oder besser ausbalanciert sein könnte, aber es bietet in fast jeder Situtaion immer noch Anreiz weiterzumachen.

Widersprechen würde ich der These, dass man aus reiner Kolo-Versorgung nicht ausreichend Profit generieren kann, aber das kommt natürlich auch auf den individuellen Anspruch an. Meine Transen fahren fast alle nach Newton und der Gewinn liegt durchgehend im 7-stelligen Bereich.

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